Über Ingo: Mein Weg zum Coaching und zur Achtsamkeit

Hallo, ich bin Ingo, Jahrgang 1971. Ich lebe und arbeite im Erzgebirge - dort, wo mein eigener Weg begonnen hat.

Über viele Jahre war mein Leben stark von Verantwortung, Verlässlichkeit und Leistung geprägt. Ich war selbstständig tätig, habe in unterschiedlichen Führungspositionen gearbeitet und lange Zeit in einer Welt funktioniert, in der es vor allem darum ging, Belastung auszuhalten und weiterzugehen.

 

Nach außen betrachtet schien vieles stabil und erfolgreich. Gleichzeitig entstand innerlich zunehmend das Gefühl, dass etwas verloren gegangen war. Nicht plötzlich, sondern schleichend. Dinge, die lange selbstverständlich gewesen waren, fühlten sich irgendwann nicht mehr wirklich verbunden an. Was zunächst wie Erschöpfung wirkte, war rückblickend mehr als das. Es entstand eine Form von innerer Distanz, ein Entfernen von mir selbst, was sich weder durch Disziplin noch durch weiteres Funktionieren auflösen ließ.

 

Diese Zeit hat meinen Blick auf Krisen grundlegend verändert.

 

Ich habe erfahren, dass manche Lebensphasen keine schnellen Antworten brauchen, sondern zunächst einen ehrlichen Blick auf das, was innerlich nicht mehr trägt. Und dass Veränderung oft nicht dort beginnt, wo sofort Lösungen entstehen, sondern dort, wo Menschen beginnen, sich selbst wieder wahrzunehmen.

 

Die Auseinandersetzung mit diesen Erfahrungen führte mich schließlich zur Existenzanalyse und Logotherapie nach Viktor Frankl und Alfried Längle. Dort fand ich eine Haltung, die mich in vielen Fragen angesprochen hat und meinen Blick auf Veränderung nachhaltig geprägt hat. Aus diesem Weg heraus entstand schließlich auch die Ausbildung zum existenzanalytischen Coach und später ATLASRAUM als Plattform für meine Arbeit mit Menschen in herausfordernden Lebensphasen.

Schwarzweißes Porträt von Ingo Holtz

Heute begleite ich Menschen in beruflichen und persönlichen Umbruchphasen – insbesondere dann, wenn äußeres Funktionieren nicht mehr ausreicht und die Frage drängender wird, wie wieder Orientierung und innere Stimmigkeit entstehen können.

 

Meine Arbeit richtet sich vor allem an Menschen,

  • die viel Verantwortung getragen haben,
  • lange funktioniert haben,
  • beruflich oder persönlich an Grenzen geraten sind,
  • sich innerlich erschöpft oder entfremdet fühlen,
  • und spüren, dass einfache Antworten ihrer Situation nicht mehr gerecht werden.

Ich arbeite nicht mit Druck, Diagnosen oder Versprechen. Mich interessiert weniger, wie Menschen noch besser funktionieren können, sondern vielmehr, was ihnen hilft, wieder in einen ehrlichen Kontakt mit sich selbst zu kommen. Was daraus entsteht, darf Zeit haben und trägt dann oft auch langfristig.

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